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Ensemble ARTIG

etwas anderes Theater an der Marienschule Münster

Irgendwann in der nahen Zukunft: Durch den erhöhten Anteil von Plastikpartikeln in der Nahrungskette, besonders im Wasser, hat sich das Leben der Menschen verändert. Die neuen Östrogene-Werte führen dazu, dass sich männliche Organismen in weibliche verwandeln. Die biologischen Prozesse breiten sich wie eine Krankheit aus.

An einem sterilen Ort sitzen die Probanden eines hunderttägigen Experiments. Eine Gruppe von Männern und Jungs wurden vom öffentlichen Leben isoliert, um mehr über diese großflächig stattfindende Transformation zu erfahren. Es ist Tag 99 des Experiments, alle haben sich zu Frauen gewandelt. Kurz vor Ende des Experiments reflektieren sie über ihre Vergangenheit und ihre Zukunft.

Sie fragen sich, was die Zukunft bringen wird, wenn sie morgen ihre Isolation verlassen. Ihnen ist klar, dass die Entwicklungen das Ende der menschlichen Spezies bedeuten könnte. Sie mutmaßen, haben Träume, Befürchtungen, Hoffnung und Angst.

Das Ensemble ARTIG verhandelt in seiner Eigenproduktion das Thema des Wandels. Die Spielerinnen erforschen, wie der Mensch mit einem Wandel, den er nicht beeinflussen und aufhalten kann, umgeht.

 

Es spielen:

Tessa Draser, Elena Eßer, Clara Sophie Heuft, Isabel Kießling, Nilüfer Lutfullahoglu, Franziska Marek, Ziena Müller, Amira Neve, Lili Rezny, Carla Rodrigues, Josy Streil, Kira Wiechers, Sophia Schulte-Wintrop

Spielleitung: Christian Reick / Dramaturgie + Choreographie: Judith Suermann / Beratung: Anna Bömler, Anna-Lena Grabbe / Assistenz: Elena Weich / Ausstattung + Bühne: Johanna Fecker / Stagehand: Marie Schleebusch / Video: Charlotte Csury, Line Beck / Licht + Ton: N.N., Hannah Mennebröcker, Charlotte Csury / Plakat: Lotta Klein / Fotos: Franca Porsch

Eine Produktion im Rahmen von PUSH – Pumpenhaus und Schule